Im ersten Quartal 2010 ist der Umsatz für Physiotherapie innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung in allen KV-Bereichen gestiegen. Die Zuwachsrate liegt im Vergleich zum ersten Quartal 2009 zwischen 2,2 Prozent in Baden-Württemberg und 24,7 Prozent in Westfalen-Lippe. Dieser deutliche Anstieg der Ausgaben für Physiotherapie resultiert aus der nachhaltigen Forderung des ZVK, die Patientenversorgung auf Länderebene sicherzustellen.
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein und Sachsen verzeichnen Steigerungen von mehr als 20 Prozent. "Besonders die Entwicklungen in Westfalen-Lippe und Sachsen sind für die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen sehr erfreulich. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die negative Entwicklung der letzten Quartale inzwischen deutlich umkehrt", erklärt die stellvertretende Vorsitzende des ZVK, Andrea Rädlein. Die Tendenz stimmt und unterstreicht zugleich, dass Physiotherapie ein wichtiger und unersetzbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung der Patienten in Deutschland ist. Der ZVK setzt sich weiter intensiv dafür ein, dass bestehende nicht nachvollziehbarer Ungleichheiten im Verordnungsverhalten abnehmen. Andrea Rädlein ist sich sicher: "Mithilfe unserer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit und vielen Gesprächen mit anderen Leistungserbringern steigern wir die Akzeptanz für Physiotherapie sowie deren Nutzen sowohl bei Ärzten, als auch in der breiten Öffentlichkeit." Weitere Informationen über die Entwicklung der Verordnungsdaten im Heilmittelbereich gibt es auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-his.de. Ute Merz, Pressereferentin des ZVK
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